Food, India 2016
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India Diary 11 | Barathpur | Keoladeo National Park | Ein Vogelparadies

Hunderte von diesen riesigen Buntstörchen- wie eine Mischung aus Flamingo und Storch- und

Heute also Bird Safari. Mit 2 Fahrradrikshaws und einem Guide und Fernglas und Teleskop- Fernglas sind wir um halb neun los. Remo ist ein bisschen schwach, will nix essen außer viel Papaya. Mal schauen.
Es ist anders, als ich’s mir vorgestellt habe. Ich habe mit tausenden von Wasservögeln gerechnet, die alle gleichzeitig starten. Aber ehrlich gesagt ist das auch total cool. Unser Guide findet (und hört) natürlich lauter Vögel, die ich im Leben nicht entdeckt hätte und stellt sein Stativ Fernrohr so ein , dass alle durchgucken können. Dadurch sehen die Vögel wie gezeichnet aus, gestochen scharf ( wie in so Biedermeier-Stilleben finde ich) , als würde man daneben sitzen. Wir sehen auch Wildschweine, Leguane, Agamen, Antilopen und als aller erstes, als wir in den Park reinfahren, eine große schwarze Schlange, die sich vom Weg ins Gebüsch schlängelt. Glenn ruft gleich: „Schau mal Schlange, Schlange!“ (Unser Guide, der das Wort „Schlange“ in wahrscheinlich 7 verschiedenen Sprechen versteht): “ That was a big Black Cobra. We have 18 different snakes here.“  Indisches Kopfwiegen. Na toll, wir gehen nicht ins Gebüsch! Man kann Vögel auf Fotos immer nicht so wiedergeben, aber vor allem Glenn und mir macht es viel Spaß, diese besonderen Vögel zu beobachten. Remo ist ein bisschen schwach wie gesagt, aber süß und Neo nervt!!! Er singt die ganze Zeit “ Mama ist so dohof, man ist so dohof.“ Ihm ist fad, er will in den Pool und kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum wir ewig in die Bäume schauen:) Wir versuchen, ihn mit Engelsgeduld für die Störche zu begeistern. Glenn: „Schaumal, die bringen die Babys! Dich hat auch mal so einer gebracht Neo! Nur Remo, der wurde von einem Sumpfhuhn gebracht.“ Haha! Hauptsache, man kann sich ärgern.  Remo ist das aber  grad wurscht in seinem Schwach-sein. Neo schläft auf dem Rückweg auf meinem Schoß ein 🙂 Er war müde! Deshalb war Mama so doof!… 4 Stunden später sind wir wieder im Hotel und jetzt ist erst mal Siesta für Remo, Neo und mich. Und Glenn darf in der Lobby youtube gucken. „Endlich!“
Um halb fünf fahren wir noch mal zu Pablo.  Remo ist wieder fit, alle ausgeruht und Glenn selig über seinen „Kontakt zur Außenwelt“. Pablo schenkt uns ein scheues Lächeln, wiegt seinen Kopf und kocht für uns.
Zurück im Hotel wieder Drinks für alle, Pool für Neo und vielleicht auch noch für mich, weil diese kleinen nervigen Stuben-Fliegen mich zu lieben scheinen. Glenn hat gerade alleine 9!!!!! auf meinem einen Fuß gezählt!!!

Überall summt, flattert und zwitschert es. Wahnsinnige Schmetterlinge tanzen umeinander.

Überall summt, flattert und zwitschert es. Wahnsinnige Schmetterlinge tanzen umeinander.

Auf den Bildern erzählt sich das nicht so gut, aber das ist so faszinierend anzuschauen diese großen Kolonien.

Auf den Bildern erzählt sich das nicht so gut, aber das ist so faszinierend anzuschauen diese großen Kolonien.

"Gleich, gleich, gleich darfst du...."

„Gleich, gleich, gleich darfst du….“

Eine maue Aufnahme eine Eisvogels, einer von vielen Kingfishers, die wir gesehen haben.

Eine maue Aufnahme eines Eisvogels, einer von vielen Kingfishers, die wir gesehen haben.

Hunderte von diesen riesigen Buntstörchen- wie eine Mischung aus Flamingo und Storch- und

Hunderte von diesen riesigen Buntstörchen- wie eine Mischung aus Flamingo und Storch- und natürlich Dutzende weitere Kranicharten.

Die Zwergeule hält ich nie gesehen! Selbst nachdemm ich sie durchs Fernglas gesehen habe, musste ich den Ast, auf dem sie in echt sitzt, lange suchen...

Die Zwergeule hält ich nie gesehen! Selbst nachdemm ich sie durchs Fernglas gesehen habe, musste ich den Ast, auf dem sie in echt sitzt, lange suchen…

Hunderte von Schmetterlingen.

Hunderte von Schmetterlingen, die man auf dem Foto auch nicht sieht, weil sie beständig ihre Flügel auf- und zuklappen und man sieht sie nur mit offenen Flügeln…..

Reiher...

wunderschöne Reiher…

...Entenschnabelreiher....

…Entenschnabelreiher….

....und unzählige Klapperstörche. Manchmal konnten wir sogar die Eier im Nest sehen...

….und unzählige Klapperstörche. Manchmal konnten wir sogar die Eier im Nest sehen…

Pablo:)))

Pablo:)))

...wieder Pablo. Hinten links teilen wir unseren Platz in der Sonne (mit 2 Millionen Fliegen)

…wieder Pablo. Hinten links teilen wir unseren Platz in der Sonne (mit 2 Millionen Fliegen)

Sooo geiles Essen! Hier leider mit Styropor! Anderer Bundesstaat, andere Gesetzte. Schade! Nehmt euch mal ein Beispiel an Uttar Pradesh!!!!

Sooo geiles Essen! Hier leider mit Styropor! Anderer Bundesstaat, andere Gesetzte. Schade! Nehmt euch mal ein Beispiel an Uttar Pradesh!!!!

Der Mofaladen rechts von uns...

Der Mofaladen rechts von uns…

Hausschweine, Wildschweine, Hängebauchschweine, Mischungen daraus, mit und ohne Frischlinge, in schwarzen oder braunen frischglänzenden Schlammkleidern gerne auch auf dem Kreisverkehr rechts von dem Bild unterwegs.

Hausschweine, Wildschweine, Hängebauchschweine, Mischungen daraus, mit und ohne Frischlinge, in schwarzen oder braunen frischglänzenden Schlammkleidern gerne auch auf dem Kreisverkehr rechts von dem Bild unterwegs.

Einsames Schwein auf der Kreuzung.

Einsames Schwein auf der passiert den Kreisverkehr.

Unter der lila Plane liegt Eis in riesigen Blöcken, wird mit dem Pickel in transportierbare, wahrscheinlich immer noch 30 Kilo wiegende Dampfende Blöcke zerteilt und in Taschen und auf Mofas abtransportiert.

Unter der lila Plane dahinter lagern übrigens Große Eisblöcke, die entweder im ganzen, dampfend und offen von Mofas abtransportiert werden, oder mit Meißel in Stücke zerhauen in Taschen zu Fuß weggetragen werden und dahinter wartet unser netter Sikh- Fahrer in seinem gelben T-shirt aus uns.

 

Das da hinten sind Holzspeichen! Ich liebe es! Man achte auf die Hygiene-Handschuhe und das dreckige Handtuch über der auch ziemlich ranzigen Schüssel, in der er Teig liefert:). Ich könnte ewig hier sitzen und gucken.

…. Links von uns…Dieses Fahrrad hat hinten Holz!räder. Der Junge bringt – man achte auf die Hygiene Handschuhe- Teig und Füllung- in dreckigen Eimern mit einem entsetzlich dreckigen Tuch darüber.

Von meiner fliegenverseuchten Poolliege aus gesendet

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